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Basierend auf der konzeptuellen Analyse von CBTA, Deliberate Practice und Dreyfus-Stufenmodell lassen sich die fundamentalen Designprobleme für ein System zur Expertise-Entwicklung im Lernkontext auf zwei reduzieren. Problem 1: Das latente Variablen-Problem. Kompetenz ist nicht direkt messbar. Proxy-Instrumente (OBs) haben eine definierte Gültigkeit, die bei Dreyfus-Stufe 5 und beim Transfer strukturell bricht. Ein System muss Kompetenz inferieren, nicht messen, und muss die Inferenz-Unsicherheit explizit modellieren. Das umfasst: Welches Instrument wird für welche Stufe verwendet? Wie wird mit Stage-5-Kompetenz umgegangen? Wie werden Transfer-Risiken eingeschätzt? Instructor-Kalibrierung ist ein Sonderfall dieses Problems: der Instructor als menschliches Gate kompensiert dort, wo das Instrument bricht. Problem 2: Das Pfadoptimierungsproblem. Gegeben eine ausreichend gute Positionsbestimmung im Kompetenzraum (Problem 1), was ist der optimale Entwicklungspfad für ein Individuum? Kompetenzen sind Kategorien für Listen von Fähigkeiten. Fähigkeiten werden über OBs operationalisiert. Der Pfad durch diese Taxonomie ist individuell und zeitabhängig. Deliberate-Practice-Prinzipien definieren, was tatsächlich Bewegung auf dem Pfad erzeugt. Abhängigkeit: Die Pfadoptimierung ist nur so gut wie die Positionsbestimmung. Problem 2 setzt Problem 1 voraus. Ein System, das Problem 2 gut löst, aber Problem 1 schleift, erzeugt gut optimierte Pfade durch falsch verstandene Positionen.
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